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Neuseeland 2016 - Stadt im Norden & Natur im Süden

Diese Woche stand der Gegensatz zwischen Stadt und Natur im Vordergrund; wir haben jeweils einige Tage dort verbracht. Zuerst einige Tage an unserem letzten Stop auf der Nordinsel: der Hauptstadt Wellington. Danach ging es weiter zu unserem ersten Stop auf der Südinsel: Abel Tasman Nationalpark.

Wellington & 3.5 Stunden Wasserweg

Mit unserem Busfahrer fuhren wir aus dem abgelegenen River Valley in die Neuseeländische Hauptstadt Wellington. Im Gegensatz zu Auckland hat es uns hier recht gut gefallen; nicht so ein Grossstadtgetummel. Da wir mehrere Nächte in unserem Hostel blieben, Nomads Capital, war es wiedermal Zeit für die Wäsche. Da wir erst spätabends die gemachte Wäsche ins Zimmer brachten, durften wir die Wäscheleine und unsere Betten im dunklen behängen; unsere Zimmergenossin war bereits im Tiefschlaf versunken.

 

Damit wir das beste aus unseren drei Tagen in der Stadt machen konnten, haben wir uns ein wenig an die Sehenswürdigkeiten gehalten. Nach einem kurzen Erkundungsrundgang gingen wir ins Te Papa Museum. Dort hat dann schnell die Dreamworks Sonderausstellung (Animationsfilme) unsere Aufmerksamkeit auf sich gezogen. Am Schluss konnten wir sogar einen kurzen Film selber animieren (Mit nur 10 Minuten Zeitfenster wurden wir leider nicht fertig). Für den Abend haben wir uns mit Tereza verabredet, welche wir von der Busfahrt her kannten. Es war St. Patricks Day und daher war die ganze Stadt aus dem Häuschen (warum versteht Krümel immer noch nicht ganz) und wir mischten uns auch ein wenig unter das Volk. Für den nächsten Tag stand das Cable Car und der Botanische Garten auf dem Programm. Danach ging ich noch ein wenig Shoppen und zog Krümel mit mir mit. Von Tereza haben wir erfahren, dass es am Wochenende jeweils einen Night Market in der Cuba Street, direkt bei uns um die Ecke, gibt. Der Mark hatte jedoch nicht viel mit Südamerika, mehr mit China Town zu tun. Nach einer kleinen Stärkung an einem Markstand machten wir noch einen nächtlichen Rundgang zum Oriental Bay und gingen danach in Bett.

 

Unseren letzten Tag verbrachten wir mit dem noch verbleibenden To Do: Ein Ausflug auf den Mount Victoria. Eine kleine Anekdote für zwischendurch: Bei einer kleinen Pause hörte Krümel ein „Eichhörnchen“ in den Bäumen rascheln. Als sie sich umdrehte stand dann plötzlich ein grosser Hund hinter ihr; sie Sprang auf und rannte fast davon ;)

Der Gipfel des Mt Victoria bescherte uns dann eine super Aussicht über die Stadt.

Für den Abend gingen wir wieder in die Cuba Street, denn es war das „Cuba Dupa“ Festival, heute in Südamerika Stil (natürlich war auch der Asia Night Market wieder da). So genossen wir unseren letzten Abend mit einigen musikalischen Klängen.

 

Am nächsten Morgen brachen wir auf in Richtung Südinsel. Leider stimmte die Abfahrtzeit unseres Buses (gemäss Programm) nicht mit der effektiven Zeit überein, sodass wir schlussendlich mit dem Taxi zur Fähre fahren mussten. Dort wurden wir jedoch freundlich von unserem Busfahrer begrüsst. Die nächsten dreieinhalb Stunden verbrachten wir dann auf einer 1350 Personen fassenden Fähre, welche die Nord- und Südinsel verbindet, und uns nach Picton brachte.

Kaiteriteri & Abel Tasman

Auf der Südinsel angekommen hiess es wieder Busfahren. Nach etwa 3 Stunden sind wir in Kaiteriteri angekommen und konnten unser Zimmer beziehen. Reizendes Örtchen, welches anscheinend nur existiert damit Touristen herkommen können. Wir machten einen kleinen Strandspaziergang und gingen anschliessend eine Runde Mini Golf spielen (Krümel hat mit 2 Punkten Vorsprung gewonnen).

Am darauf folgenden Tag hatten wir volles Programm. Wir haben eine Kajak-Tour gebucht, welche uns der Küste des Abel Tasman Nationalparks entlang brachte. Drei/Vier Stunden sind wir auf dem offenen Meer rumgepaddelt und haben die Aussicht genossen. Anschliessend wurden wir am Watering Coveabgesetzt. Nach einer kurzen Mittagspause ging es dann dreieinhalb Stunden zu Fuss durch den Nationalpark zurück. Abends sind wir ziemlich K.O. ins Bett gesunken. Der nächste Tag war mal wieder zum Ausschlafen gedacht und wir hatten uns auf einen Strandtag gefreut. 24 Grad sagte die Wetter-App, in Realität lagen wir mit Pulli und langen Hosen da und sind bald wieder zurück ins Zimmer. Nach einem feinen Z’Nacht (wir hatten mal wieder richtig Zeit zum Kochen) haben wir uns auf einen Abendspaziergang aufgemacht. In einer schönen Bucht hat Krümel dann noch die eine und andere (lebende?) Muschel gefunden. Beim Zurücklaufen konnten wir dem Flying Fox nicht wiederstehen und sind im Dunkeln noch ein wenig „geflogen“. Schon stand wieder die letzte Nacht an Kaiteriteri, denn am nächsten Tag gings bereits weiter in Richtung Westport.

Written by Tom, noch nicht beanstandet by Krümel

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Kommentare: 1
  • #1

    Mami (Mittwoch, 23 März 2016 08:36)

    Wieder ein super Bericht Danke